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Wednesday, July 30, 2014

...in Times of War

For us Western Europeans, war always seems to be far, far away in some other country (or some distant times in the past). Usually, we read about it in the newspapers or see the pictures in the media. But, we are not concerned directly. This also includes me as a researcher. Of course, we also have students in our institute who come from countries or regions in crisis. But, they are here and the crisis is there... elsewhere.

As you might know, I recently finished my OpenHPI online course 'Knowledge Engineering with Semantic Web Technologies'. The course was rather popular with a total of 4,623 enrolled students from all over the world. 611 students took part in the final course exam and 450 students have finished the course successfully (yeah!!).

Of course the means of interaction with the students are limited in an online course. You follow the stream of discussions in the OpenHPI platform, answering a question here and then. Sometimes you also receive email from one of the course participants...

Today, I have received email from a course participant in Gaza, Palestine. He wrote me about his appreciation for the OpenHPI team to offer courses like this and about the projects he carried out during his University studies. Unfortunately, as he wrote, due to the current situation in Gaza, infrastructure has been destroyed including power outages as well as network failure. Of course this makes it difficult next to impossible to continue the course (not to speak about all the other major problems for the people that arise from this conflict). I am deeply impressed that in a situation like this, people still continue their efforts to invest in their education...and their future.

And yes, war has finally also knocked on the door of our small island of the fortunate...

Friday, September 21, 2007

DeLFI 2007 in Siegen - Nachlese

Wieder zu Hause stellt sich -- wie nach jedem Konferenzbesuch -- die Frage, was hat es gebracht? Zuallererst einmal eine 'fette' Erkältung, mit der ich heute morgen aufgewacht bin. Die eiszeitliche Klimatisierung der Hörsäle an der Uni Siegen, der man auch nicht durch einen beliebigen Sitzplatzwechsel aus dem Weg gehen konnte, fordert seinen Tribut. Vielleicht waren deswegen die Vorträge auch immer so spärlich besucht -- wobei wir ja schon beim Thema wären. Angeblich - so zumindest die Aussage des Co-Chairs bei der Ansprache während des Konferenz-Dinners - wären ja knapp 100 Teilnehmer alleine zur DeLFI angemeldet gewesen. Aber abgesehen von den Vortragenden (und das waren 23 Vortragende und eine Handvoll Posterpräsentationen) habe ich nicht wirklich viele Teilnehmer zählen können. Von den o.g. 23 Vorträgen waren für mich (einschließlich unseres eigenen) maximal 3.4 (wenn ich seeehr großzügig bin) interessant. Von den Themen (siehe hierzu auch die anderen Postings zur DeLFI 1 / 2 / 3) bot diese Veranstaltung wenig Neues. Ergebnisse von Evaluationen und Studien (jeweils wenig repräsentativ und manchmal mit recht fragwürdigen Schlüssen und Ergebnissen -- zumindest erschienen mir diese nicht ernsthaft hinterfragt worden zu sein), Detailverbesserungen in Nischen und ein oder zwei technisch ganz interessante Entwicklungen. Ich frage mich aber, wie sich ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeiten für die Veranstaltung qualifizieren konnte. Liegt es vielleicht daran, dass aus dem e-Learning-Hype der vergangenen Jahre endlich 'die Luft heraus ist' ? Oder etwa daran, dass Didaktiker und Informatiker doch nicht die selbe Sprache sprechen...? Auch drängt sich manchmal der Gedanke auf, dass die 'Alteingesessenen' nur ihre Pfründe sichern wollen. Auch scheint es, dass der Blick über die Grenzen des Fachgebiets hinweg oftmals zu kurz kommt (-> zum Thema Logfileanalysen kann man ruhig mal den Leuten vom Information Retrieval und Data Mining über die Schulter blicken....bei der Navigationsanalyse sollte man sich mal die Methodik und die Ergebnisse der Usability-Gemeinde zu Gemüte führen...bei der Videosegmentierung sollte man sich nicht nur auf einen Spezialfall, der den Autor an der 'kurzen Leine hält' festlegen...Aber ich möchte dabei auf keinen Fall den Autoren zu nahe treten, sondern vielmehr an die Gutachter appellieren!).

Nunja, inhaltlich haben wir leider nichts dazugelernt. Zum Glück haben wir aber dennoch einige neue, interessante Kontakte knüpfen können und wir freuen uns schon auf eine mögliche Zusammenarbeit. Aber ob wir im kommenden Jahr wieder einreichen werden scheint mir eher unwahrscheinlich. Sollten wir uns neben unseren Kernthemen wieder dem Schwerpunkt e-Learning widmen, dann wahrscheinlich auf einer der internationalen Konferenzen mit eher technischer als didaktischer Ausrichtung.

Die Schönheit Siegens -- folgt man den Worten des Co-Chairs während des Konferenz-Dinners -- erschließt sich 'ja eher auf den zweiten Blick'. Dem kann ich spontan zustimmen. Zumindest gilt dies unwidersprochen für den Umkreis rund um den Bahnhof der Stadt. Erst am letzten Tag lernten wir die Oberstadt mit der historischen Altstadt, d.h. dem Schloss, Rathaus und Nikolaikirche kennen (-> hier gibts eine Menge Fotos von Siegen), so dass wir uns letztendlich etwas versöhnlicher auf die Heimreise begeben konnten.

Nächste Woche werde ich live von den XML-Tagen 2007 in Berlin und von der CSSW 2007 (Conference on Social Semantic Web) aus Leipzig berichten....

Monday, August 06, 2007

DVDs zur Vorlesung

Nach Abschluss des Semesters möchte ich auch an dieser Stelle auf unsere DVD mit allen Vorlesungsaufzeichnungen und Materialien zur Vorlesung 'Informatik der digitalen Medien' an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hinweisen. Die Vorlesung umfasst 2 SWS (12 aufgezeichnete Lehrveranstaltungen á 90 Minuten). Zusätzlich befinden sich auf der DVD sämtliche Handouts sowie ein Großteil der auf der Webseite zur Vorlesung verlinkten Materialien (der Rest, der aus Aktualitätsgründen bzw. aufgrund des Copyrights nicht mit auf die DVD durfte, ist entsprechend verlinkt....). Softwarevoraussetzung zur Wiedergabe der DVD sind ein ganz normaler Web-Browser und zum Abspielen der Videos eine aktuelle Version des RealPlayers (getestet unter Windows, Linux und MacOSX).

Ebenso gibt es auch DVDs zu den Vorlesungen 'Informatik der digitalen Medien, Wintersemester 2005/06', sowie 'Webtechnologien, Sommersemester 2006'.

Die DVDs können jeweils für einen Unkostenbeitrag von 4,50 Euro + 2,50 Euro Versandkosten erworben werden. Schreiben Sie mir dazu einfach eine E-Mail an sack(AT)minet.uni-jena.de (ersetzen Sie das (AT) dabei durch das @-Zeichen) und geben Sie den Titel und das jeweilige Semester der Vorlesung (also hier z.B. 'Informatik der digitalen Medien', Sommersemester 2007) mit an.

Tuesday, June 19, 2007

SkypeCast zum 3. Online-Roundtable “Vorlesung 2.0 - gebloggt, getaggt, getwittert” - ...jetzt aber


Endlich hat es doch geklappt, mit dem SkypeCast zum 3. Online-Roundtable zum Thema "Vorlesung 2.0: gebloggt, getaggt, getwittert”. Leider hatten die vorangegangenen technischen Probleme doch die meisten Studenten 'verschreckt', aber die Diskussion gestern abend geriet doch recht interessant. (Hier gibt es den Audio-Mitschnitt zum SkypeCast).
Für mich natürlich Ansporn, auch im kommenden Wintersemester (diesmal am HPI in Potsdam) auf Web2.0-Technologien im Vorlesungsbetrieb zu setzen...und das nicht nur zur ergänzenden Information sondern vor allem auch, um Interaktivität und Kommunikation in und außerhalb der Vorlesung zu fördern. Hier einige der angesprochenen Möglichkeiten:

  • Durchführung einer freiwilligen Einführungsveranstaltung (Praktikum), bei der vor allem auch die Studenten (in einem möglichst freien Rahmen) ihren Komillitonen verschiedene Web2.0-Technologien vorstellen und deren Vor-/Nachteile und Einsatzmöglichkeiten (vor allem auch diejenigen, an die der Dozent nicht in erster Linie denkt) vorstellen.

  • Vorlesungsmitschrift mal anders: Die Vorlesungsmitschrift als eine Art Protokoll gemeinschaftlich im Rahmen eines Wikis (oder Blogs) entwickeln mit Beiträgen der Studierenden als auch mit Beiträgen des Dozenten.

  • ...


Interessant wäre eine Folgeveranstaltung im zeitlichen Abstand von etwa einem halben Jahr, in dem wir wieder unsere (neuen) Erfahrungen austauschen könnten. Steffen hat zu diesem Zusammenhang angeregt, doch mal ein Barcamp zum Thema 'Vorlesung 2.0' zu organisieren.....also ich wär dabei ;-)

Friday, June 15, 2007

2. tele-TASK Symposium - "Vom e-Learning in der Schule bis zur Web-Uni", 14./15. Juni 2007, Potsdam - Tag 2


Der zweite Tag des tele-TASK Symposiums amd HPI Potsdam startete mit einigen Erfahrungsberichten des Einsatzes von e-Learning Systemen an Schulen und Hochschulen. Heinrich Blana und Hubert Simon vom Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg berichteten von 'E-Learning im MINT-Bereich des Gymnasiums - Möglichkeiten und Grenzen". Serge Linckels (nicht als Doktorand am HPI sondern als Lehrer am LTE-Luxembourg) berichtete vom Stand des 'E-Learning in Luxemburg', gefolgt von Birgit Gaiser vom Knowledge Media Research Center in Tübingen, die über 'Transparenz durch Web-Präsenz - E-Teaching Angebote deutscher Hochschulen' vortrug.

In der daran anschließenden Infrastruktur-Session sprach als erster Referent Djamschid Tavangarian von der Universität Rostock 'Vom mobilen zum pervasiven Lernen'. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Argumentation, dass eine Voraussetzung für pervasives Lernen die Selbstorganisation darstellt. Selbstorganisation als Bestandteil des pervasiven Lernens (Evolution des Lernens) basierend auf Service-orientierten Architekturen (SOA). Nachdem an der FSU Jena über selbstorganisierte System im Katastropheneinsatz diskutiert wurde, finde ich dieses Anwendungsgebiet natürlich besonders spannend und bin gespannt, ob ich unsere Aktivitäten vielleicht auch in diese Richtung lenken kann...

Daniel Dahl von der Universität Münster gibt in seinem Vortrag 'Von der Lerninhalte-Distribution bis zur Computergestützten Abschlussprüfung' 'eine Übersicht über die an der Universität Münster eingesetzten e_Learning-Plattformen. Interessant dabei ist das Web 2.0 basierte e-Learning-Tool 'Learnr', in dem Lernunterlagen von den Benutzern mit Schlagworten und Kommentaren getagged werden können. Also e-learning 2.0 oder (etwas weniger griffig) Community-driven Learning.

Im abschließenden Vortrag stellt Sabine Rathmayer von der TU München das integrative eLearning-Projekt elecTUM in ihrem Vortrag 'elecTUM - Aufbau einer integrierten eLearning Infrastruktur...' vor.