Showing posts with label french literature. Show all posts
Showing posts with label french literature. Show all posts

Sunday, September 05, 2010

Schuster bleib bei Deinen Leisten - Stendhal und die Kryptografie

Was haben der französische Autor Henri Beyle aka Stendhal und Kryptografie miteinander zu tun, wird sich der geneigte Leser fragen. Die Antwort darauf liegt in Stendhals großen Roman 'Die Kartause von Parma', die ich dieses Jahr als Urlaubslektüre ausgewählt hatte (und hier im biblionomicon rezensiert habe). Darin geht es um den jungen Helden Fabrizio, der aufgrund eines unbeabsichtigten Duells mit Todesfolge in die berüchtigte Zitadelle von Parma gesteckt wird, aus der noch nie jemand entfliehen konnte. Sie erhebt sich als gewaltiger Turm, der Engelsburg in Rom nachempfunden, auf deren Plateau sich Fabrizios Gefängniszelle befindet. Fabrizio liebt Clelia, die Tochter des kommandierenden Generals der Festung, und kommuniziert mit ihr via 'optischer Telegrafie'. Dies allerdings auf denkbar einfachste Weise, indem Seiten aus einem Buch mit jeweils einem großen Buchstaben des Alphabets versehen werden und diese nacheinander an einem Fenster präsentiert werden.

So weit so gut... das hat ja noch nichts mit Verschlüsselung zu tun. Fabrizios Freunde außerhalb der Festung hecken einen Fluchtplan aus und müssen daher mit ihm unerkannt kommunizieren. Dies gelingt ihnen nachts mit Hilfe von Lichtzeichen - also wieder 'optische Telegrafie', die allerdings verschlüsselt werden muss, damit niemand hinter ihre Pläne kommt. In der ersten, noch unverschlüsselten Version, entspricht dabei jeder Buchstabe einer Leuchtzeichenfolge entsprechend seiner Position im Alphabet, also 'a' einmal leuchten, 'b' zweimal leuchten, usw.

Für die eigentliche Verschlüsselung wird Fabrizio ein Brief in seine Zelle geschmuggelt. Allerdings enthält dieser nicht nur den Fluchtplan im Klartext sondern auch noch den vollständigen Schlüssel (für eine einfache Substitutionschiffre) für die zukünftige Lichtzeichenkommunikation. Der Schlüssel alleine wäre doch schon gefährlich genug gewesen. Ich frage mich, wenn schon der Fluchtplan im Detail mitgeteilt wird, wozu braucht es dann noch einen Schlüssel. Würde der Brief kompromitiert werden, wäre alles verloren...

Allerdings klärt uns der Anhang des Buches darüber auf, dass Stendhal in seiner Funktion als französischer Konsul von Civitavecchia ein ähnlicher Lapsus im Zuge seiner Amtsgeschäfte unterlaufen wäre. In einem verschlüsselten Brief an den französischen Außenminister fügte er 1835 im Klartext noch den kompletten Schlüssel hinzu und schickte beide Nachrichten gemeinsam in einem Brief. Das ist ein absoluter Anfängerfehler und Stendhal wurde völlig zurecht dafür offiziell vom Außenminister gerügt.

Schön ist die Episode aber als literarisches Kryptografiebeispiel, das ich gerne auch in einer meiner Vorlesungen aufgreifen werde. Neben Edgar Allan Poes 'Goldkäfer' und Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes Episode 'Das Musgrave Ritual', ein weiteres Beispiel für den Einsatz von Kryptografie, um die Spannung in einem Roman zu erhöhen.

Friday, August 10, 2007

New Blog....


I decided to split my blog into a (a) scientific blog (...more semantic!) and (b) a more private blog, where I will write about one of my favourite occupations......literature!

The new blog has the name BIBLIONOMICON. There you can read all of my new book reviews and anything else related to books and literature. The very first article is on Susanna Clark's 'Jonathan Strange & Mr. Norrell' that I've read recently.

In the new blog, I will write preferably in German (because most of the book I'm reading are also in German...).

Tuesday, May 08, 2007

J.D. Salinger - Neun Erzählungen

J.D. Salinger ist sicherlich nicht nur für mich ein ganz besonderer Erzähler. Wie viele andere auch, habe ich seinen großen Roman "Der Fänger im Roggen" bereits in der Schule gelesen. Nicht, weil wir diesen im Englischunterricht lesen mussten, sondern weil mich die Erzählungen meiner Bekannten aus dem Englisch-LK (man stelle sich vor, ich konnte Englisch als Fremdsprache abwählen und habe Latein als Abiturfach gewählt...) irgendwie neugierig darauf gemacht hatten. Natürlich habe ich mich damals mit meinen beschränkten Englischkenntnissen (sic!) nicht an die Originalausgabee gewagt, sondern hatte mit der Böll-Übersetzung Vorlieb nehmen müssen (ohne zu wissen, dass die Übersetzung von Heinrich Böll war). Trotz aller Schwächen der deutschen Übersetzung hat mich der Roman damals fasziniert, glaubte ich doch in diesem Roman erkannt zu haben, was es ausmacht, eine gute Geschichte zu schreiben (zumindest damals und in meinen Augen...). Irgendwie passiert ja auch nicht wirklich etwas in diesem Roman, der ja eigentlich auch nur eine auf Romanlänge aufgeblasene Kurzgeschichte ist.

Holden Caufield, der "zerbrechlich" wirkende und stets altklug daherredende Held dieser Geschichte aus den 50er Jahren ist aus dem Internat herausgeflogen und vorzeitig - es ist bald Weihnachten - auf dem Weg nach Hause nach New York - ohne natürlich gesteigerten Wert darauf zu legen, in die offenen Arme seiner Eltern zu laufen. Aber das ganze ist ja eigentlich nur ein Rahmen für viele kleine Erzählungen....alles Erzählungen, die von "verpassten" Gelegenheiten und Chancen erzählen. Immer wieder gerät Caufield in eine vielversprechende, entscheidende Situation und das "was-wäre-wenn" geht auf der einen Seite dem Romanhelden und auf der anderen Seite natürlich auch dem Leser durch den Kopf....ohne dass der Romanheld die ihm gebotene Gelegenheit, der Geschichte einen anderen Ausgang zu geben, jemals ergreifen würde. So ist der Leser irgendwie enttäuscht, aber auf der anderen Seite fühlt man sich gekitzelt oder vielmehr angestachelt, um zu sehen, welche Möglichkeiten die nächste Situation birgt, in der Salinger seinen Helden geraten lässt, und ob er diesmal nicht vielleicht doch etwas daraus macht....

Etwas anders ist es in diesem Band mit 9 frühen Kurzgeschichten Salingers (allesamt erschienen vor dem 'Fänger im Roggen'), in der er auch viel Biographisches verarbeitet. Wie üblich passiert in den Geschichten auch nicht wirklich etwas. Aber es ist diese Atmosphäre... Stets schafft es Salinger, eine Art Melancholie über Allem schweben zu lassen. Es kommt gar nicht darauf an, was seine Figuren tatsächlich tun und wie sie agieren. Vielmehr sind es die Dialoge bzw. die inneren Monologe, die seine Figuren führen und die sie so besonders machen. Die Nebensächlichkeiten, die in diesen kurzen Episoden zur Hauptsache werden, die fragile Verletzlichkeit der Figuren, das Sich-verlieren in Oberflächlichkeiten, die doch so vieles bedeuten....Ähnliches kennt man aus den Kurzgeschichten von Raymond Carver, der sich Salinger sicherlich auch als Vorbild genommen hatte (besonders zu empfehlen ist die Kurzgeschichtensammlung 'What We Talk about When We Talk about Love').

Die meisten Geschichten von Salinger haben etwas mit dem Erwachsenwerden zu tun. Die Spannung, die sich aus dieser Potentialdifferenz ergibt, wenn die handelnde Figur auf der Schwelle zwischen beiden Welten steht, das Erkennen, dass die Lüge einen Stellenwert in der Welt der Erwachsenen besitzt, vor der man nur als Kind gefeit zu sein scheint....

So ist erste Geschichte "A perfect day for banana-fish" des vorliegenden Buches eine besonders düstere und bizarre Geschichte. Eine der ersten Geschichte, die Salinger 1948 im "New Yorker" veröffentlicht hat und die ihn über Nacht bekannt machte. Der Protagonist der Geschichte ist ein scheinbar etwas verwirrter Kriegsveteran, freundet sich im Urlaub mit einem kleinen Mädchen an und erzählt ihr am Strand eine Geschichte von Bananenfischen. Dann geht er zurück auf sein Hotelzimmer, legt sich zu seiner schlafenden Frau ins Bett und jagt sich eine Kugel in den Kopf....

Salinger bleibt, obwohl er als einer der meistgelesenen (und meistinterpretierten) amerikanischen Autoren gilt, ein ungewöhnlicher, irgendwie nicht greifbarer Charakter. Er nahm an einigen der heftigsten Schlachten des 2. Weltkriegs teil, so etwa bei der Landung der Aliierten in der Normandie oder auch in den Ardennen. Tatsächlich war er auch selbst aufgrund eines Kriegstraumas kurzzeitig in Behandlung. Während seiner Zeit in Europa traf er auf Ernest Hemingway, der als Kriegsberichterstatter teilnahm und Salinger eine "außerordentliche Begabung" bescheinigte. 1965 veröffentlichte Salinger seine letzte Erzählung -- insgesamt hat er neben dem "Fänger Im Roggen" lediglich knapp über 30 Kurzgeschichten veröffentlicht. Seither lebt er zurückgezogen und die ganze Welt wartete immer wieder auf einen neuen "großen Wurf"....der wohl nicht mehr kommen wird.

siehe auch:
Georg Dietz: Hinaus ins Leben - Alle reden über Salingers 'Fänger im Roggen', dabei ist sein Roman 'Franny und Zooey' viel schöner..., Die ZEIT, 22.03.2007 Nr. 13.

Monday, March 26, 2007

Alexandre Dumas - Die drei Musketiere (The three Musketeers)


For sure you will think 'hey, why is he reading that old children's book again?', but no, you're wrong. I've read this masterpiece of Alexandre Dumas for the very first time. Of course, everybody knows the story. We all have seen so many movies and remakes of movies, and the musketeers have become a cliché even long ago. But, I had the chance to get a rather old copy. It's an almost 100 years old german translation (of course in old german typesetting). And one thing about the book is, it's language is remarkable and so different compared to today's german. But before I'll go into details, let me rather briefely recapitulate the story (in german....):

Wir schreiben das Jahr 1625. D'Artagnan, der arme Sohn eines Landadeligen aus der Gascogne will sein Glück als Musketier in der Garde des Herrn von Treville - also der Leibgarde des Königs Ludwig XIII. - versuchen. Ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben seines Vaters, einem altgedienten Musketier gerät er, der sich wie alle Gasconier (so Dumas) leicht in seiner Ehre gekränkt sieht, in eine Auseinandersetzung mit einem mysteriösen Gardisten des Kardinals Richelieu. Bevor es aber zu einem Duell kommt, wird er vom Küchenpersonal der Landschenke, in der er Rast macht, niedergeschlagen und seines Empfehlungsschreibens beraubt.
In Paris angekommen versucht er sich dennoch um eine Audienz bei Herrn von Treville und verstrickt sich im Laufe des Tages - natürlich bedingt durch sein aufbrausendes Temperament ebenso wie durch seine eigene Tollpatschigkeit - in sage und schreibe drei Duelle mit drei Musketieren des Königs, namentlich mit den drei Freunden Athos, Aramis und Portos. Verabredet im Park von Saint Germaine werden alle vier überrascht von einer Patrouille des Kardinals. D'Artagnan bietet den drei Freunden seine Hilfe beim bevorstehenden Degengefecht an, aus dem die Musketiere siegreich hervorgehen.....und das ist der Beginn einer Reihe äußerst spannend zu lesender Abenteuer.....
Die eigentliche Handlung ist ja aus diversen Filmen bekannt, allerding ist die Charakterzeichnung Dumas sprachlich natürlich noch wesentlich reizvoller als deren filmische Umsetzung. Für mich wird wohl immer die Verfilmung aus den 70er Jahren mit Michael York als D'Artagnan, Oliver Reed als Athos und Richard Chamberlain als Aramis (wer den Portos gespielt hat fällt mir nicht ein....war aber jemand, den ich sonst nicht weiter kannte) DIE VERFILMUNG überhaupt bleiben. Besonders schön - neben einem beeindruckenden Oliver Reed und unberechenbaren Charlton Heston als Kardinal Richelieu - war wohl die Tatsache, dass sich anscheinend keine der Romanfiguren (außer den Bösewichtern) in dieser Verfilmung wirklich ernst nimmt. Ach und natürlich Racquel Welch als wohlgefomte und unwiderstehliche Constanze, Geraldine Chaplin als porzellanfarbene, zerbrechliche Königin und Faye Dunaway als durchtrieben böse verführerische Mylady deWinter. Der Film (d.h. die Verfilmung des kompletten Romans) kam damals ja in zwei Teilen in die Kinos und es braucht seine Zeit, die über 700 Seiten des Romans in Szene zu setzen. Ach, fast hätte ich den Erzbösewicht Rouchford vergessen, den Mann mit der Narbe, hinter dem D'Artagnan den ganzen Roman über her ist. Der wird in besagter Verfilmung von Christopher Lee (unser aller 60er/70er Jahre Dracula) gespielt.
Daneben gabe es zahlreiche weitere Verfilmungen an die ich mich erinnern kann. Angefangen von einer UFA Verfilmung aus den 30er Jahren über einen ersten Farbfilm mit Gene Kelly in der Hauptrolle [to be continued.....] und dann natürlich auch noch diverse Verfilmungen aus den 80er Jahren. Die letzte bemerkenswerte Verfilmung des Musketierstoffes betrifft einen späteren Roman Dumas, nämlich 'Den Mann mit der eisernen Maske' (auch unter dem Titel '10 Jahre danach' oder 'Der Vicomte von Bragelonne' erschienen), der vorallem mit seiner Besetzungsliste der bereits etwas gealterten Haudegen brillierte (Gerard Depardieu, Jeremy Irons, John Malkovich....).

Mein Fazit: Der Roman hat es in sich! Kein Wunder, das er sich über 150 Jahre internationaler Beliebtheit erfreuen kann. Natürlich darf man keine allzu tiefgründigen Charakterstudien und innere Monologe erwarten, aber Dumas gelingt es, seine Figuren nicht nur in haarsträubend flott erzählte Abenteuer zu verwickeln, sondern ihnen auch noch ziemlich viel Persönlichkeit mit auf den Weg zu geben. Besonders deutlich wird das an der unberechenbaren Gestalt der Lady deWinter und D'artagnans ambiguen Gefühlsaufwallungen ihr gegenüber. So liebt er sie auf der einen Seite (oder ist zumindest immens verliebt..) wie er sie auf der anderen Seite als Geschöpf des Kardinals zutiefst hasst.
Also, LESEN! und am besten nicht die aktuellen Übersetzungen, sondern eine ältere (vor 1930), um sich an der mitunter barocken Sprachgewalt zu erfreuen.......

Saturday, January 27, 2007

Stendhal - Rouge et Noir


It seems to be the time to write about the first big novel I have read this year...although I'm already 2 books ahead and otherwise I will loose track completely. As usual - and as I have read the book in German translation - I will write a short comprehension in english, but will discuss everything in German.
Stendhal a.k.a. Henri Beyle put the scenery of "Rouge et Noir" in the time of about 1830, the Bourbone restauration in France, and subtitled it as a chronicle of the 19th century - which was still young at his time. But, it was supposed to be a novel taking place right now...and not in the past. Julien Sorell, the unusual intelligent son of a simple wood cutter - at least as being a designated priest he could speak Latin and had an enormous memory that he showed when citing entire parts of the bible by heart (and in Latin) - got the job of a house teacher in the family of the local Mayor M. de Renal. He seduces Mdme. Renal - not really out of love, but more because of his ego - and to avoid a scandal he is forced to leave. He joins the priest seminar - which by the way is one of the most impressive written parts of the book - and finally succeeds in becoming the private secretary of Marquis de la Mole. The Marquis' daugther soon got an eye on Julien and finally - this really takes Julien some time and and also sophisticated strategies - they plan to marry because she became pregnat (by him...). Of course the Marquis is rather dissappointed about this misalliance. Then, he receives a letter written by Mdme. de Renal in which she warnes the Marquis de la Mole about Julien being an imposter, whose only goal is to make carreer out of seducing women in the families where he is put in. Julien also reads the letter and for revenge shoots Mdme. de Renal while she is attending at church. Although she recovers, Julien gets voluntarily adjudged and executed......

Die vorliegende neue deutsche Übersetzung von Stendhals Klassiker ""Rot und Schwarz" kann ich allen - egal ob Fan von französoscher Literatur des 19. Jahrhunderts oder nicht - nur wärmstens ans Herz legen. Das Buch ist überaus spannend und unterhaltsam geschrieben. Stendhals mitunter kurze und prägnante Art verzichtet auf ausschweifende Schilderungen der Schauplätze ohne jedoch das jeweils für diese typische außer Acht zu lassen. Üppig, intensiv und wohlüberlegt ausgefallen sind alle Dialoge. Man durchlebt die Höhen und Tiefen von Julien Sorells Dasein - auch wenn man seine Gefühle, seinen Antrieb heute nicht immer recht verstehen kann. Die französische Revolution, Napoleons Kaiserreich und die anschließende Restauration - auf die eine weitere Revolution folgen sollte - prägen das gesellschaftliche Bild, das Stendhal zeichnet. Der Karrierist und bürgerliche Emporkömmling wird ebenso scharf charakterisiert wie der alteingesessene Adel, der ewige Streit zwischen Jesuiten und Jansenisten verfolgt die Handlung wie das gerade im Entstehen begriffene Genre des Stutzers und modebewußten Dandytums. Und natürlich die Frauen...alle scheinen sie in Julien verliebt. Angefangen von der unscheinbaren Kammerzofe, über Mdme. de Renal, einer Kaffeehausangestellten, einer verwittweten Generalin, bis hin zur Marquise de la Mode...alle weiß Julien von sich einzunehmen...und zu enttäuschen.
Das Ende jedoch - laut Stendhal Bestandteil der dem Buch zugrundeliegenden wahren Begebenheit - bleibt mir rätselhaft. Wie bereits geschildert versucht Julien Mdme. de Renal in der Kirche zu ermorden und sieht danach, obwohl diese sich von ihren Verletzungen erholt und ihm vergibt, keinen anderen Ausweg, als sich dem Gericht zu überantworten und selbst auf seine Verurteilung zum Tode zu bestehen. Natürlich...nicht gerade ein 'Hollywood'-gerechtes Ende. Aber eindringlich und wirklich kurzweilig erzählt. Besonders hervorzuheben sind in dieser Ausgabe die vielen Zugaben. Neben einem ausführlichen Anhang mit Erklärungen und Anmerkungen Stendhals (die man im laufenden Text jeweils nachschlagen kann..) bietet die Ausgabe noch Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, sowie Stendhals eigene Rezension des Werkes. Also: Lesebefehl!